18 Dinge, die Dein zu Hause chaotisch aussehen lassen


Chaos zu Hause

Auch wenn Du ein sehr ordnungsbewusster Mensch bist und Dein zu Hause immer gut organisiert ist, kann es Gründe dafür geben, dass es Dir immer noch chaotisch vorkommt. Ich bin dahinter gekommen, was die 18 häufigsten Dinge sind, die Dein Haus unaufgeräumt wirken lassen, obwohl doch eigentlich Ordnung herrscht.

Denn ein geordneter Haushalt, in dem Du ganz genau weißt, wo Du was findest, ist am Ende dann doch nichts Wert, wenn Du beim Betreten des Hauses wegen Kleinigkeiten einen unordentlichen Eindruck hast. Ich kann Dich aber beruhigen: Es sind wirklich nur Geringfügigkeiten, auf die Du achten musst, um den Chaos-Eindruck zu vermeiden. Und noch besser: Wenn Du genau diese Bereiche im Griff hast, dann bist Du auch in der Lage, es zu verbergen, wenn im Hintergrund doch mal Unordnung herrscht.

1. Herumliegende Schuhe im Eingangsbereich

Schuhe im Eingangsbereich

Der erste Eindruck zählt. Das gilt für Dich. Und genau so gilt es für Deinen Besuch. Wenn Du die Wohnung betrittst und bereits im Eingangsbereich über herumliegende Schuhe stolperst und danach keinen Platz mehr an der überfüllten Garderobe zum Aufhängen Deiner Jacke findest, dann ist es fast schon egal, wie ordentlich die anderen Räume sind. Denn Dein erster Eindruck beim Betreten wird von allem überschattet.

Darum ist es ganz wichtig, dass Dein Eingangsbereich aufgeräumt ist. Ordne die Schuhe im Schuhregal ein. Hänge nur regelmäßig getragene Jacken auf der Garderobe auf. Stelle eine Pflanze auf. Und halte den Fußboden sauber. Wie oft Du den Boden wischen solltest, erfährst Du hier.

2. Unaufgeräumte Oberflächen

Alle sichtbaren Oberflächen in Deinem Haus sind in der Lage, es trotz eigentlich vorherrschender Ordnung chaotisch aussehen zu lassen. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass genau das schnell passiert. Denn es ist so einfach, mal eben die Kaffeetasse auf der Fensterbank stehen zu lassen. Oder die Zeitung auf dem Tisch liegen zu lassen. Hinzu kommt noch wie von Zauberhand etwas Spielzeug und schon sieht der Raum wieder nach Chaos aus.

Wenn Du den unaufgeräumten Eindruck beseitigen willst, dann räume möglichst sämtliche Oberflächen frei:

  • Arbeitsplatte in der Küche
  • Tische
  • Stühle
  • Fensterbänke
  • Sideboards
  • Schreibtisch

Schnapp Dir ein Körbchen und gehe damit durch Deine Räume. Beseitige sämtliche Artikel von den Oberflächen, die nicht dort hingehören und lege sie in den Korb. Falls Du Dich jetzt fragst, wohin Du sie dann ordnen sollst: Jetzt ist es an der Zeit, ihnen einen festen Platz zuzuordnen. Auch Gegenstände brauchen ein zu Hause in Form von Kisten, Körben und Schalen.

3. Zu viele Küchenartikel auf der Arbeitsplatte

Küche unaufgeräumt

Die meistgenutzte Oberfläche ist normalerweise die Arbeitsplatte in Deiner Küche. Es ist verlockend, sie vollzustellen mit allen möglichen Lebensmitteln, Gewürzen, dem Brotkorb, Geschirr und anderen Küchenartikeln. Doch auch wenn das zweckmäßig ist, stelle Dir die Frage: Wie wirkt die Küche auf Dich ordentlicher? Wenn die Küchenartikel auf der Arbeitsplatte liegen, oder wenn sie im Schrank oder der Schublade eingeordnet sind?

Noch mehr über Ordnung in der Küche erfährst Du in meinem Beitrag 24 geniale Tipps für echte Ordnung in der Küche.

4. Schmutziges Geschirr

Bleiben wir mal in der Küche: Als ich letztens von meiner Frau darauf hingewiesen wurde, dass ich schon des Öfteren das schmutzige Geschirr oben auf die Spülmaschine gelegt habe, anstatt es direkt einzusortieren, war ich erschüttert😆. Schließlich habe ich mich für das große Ordnungsvorbild der Familie gehalten.

Und es stimmt: Auch wenn Du möglicherweise ein paar Sekunden beim Einräumen der Geschirrspülmaschine sparen kannst, indem Du das Geschirr zunächst auf der Arbeitsplatte sammelst, so empfehle ich, es immer einfach direkt einzusortieren. Schmutziges Geschirr auf dem Küchentisch, der Arbeitsplatte oder der Spüle ist ein Ordnungskiller.

5. Dinge, die Du nicht in die Küche zurückgebracht hast

Wenn Du ein Esszimmer hast, bringe sämtliche Artikel nach dem Essen wieder zurück in die Küche. Arbeitest Du im Homeoffice und futterst zwischendurch am Schreibtisch? Und wie lässt Du den Tag normalerweise ausklingen? Trinkst Du noch ein Glas Wein auf dem Sofa?

Denke daran: Jeder Gegenstand hat sein eigenes zu Hause. Und Gläser, Schüsseln und Teller gehören nun mal in die Küche. Sobald Du also zu Ende gegessen oder getrunken hast, nimm Dein Geschirr beim nächsten Verlassen des Raumes mit in die Küche.

6. Eine überfüllte Magnettafel

Magnetwand Küche

Viele von uns haben eine Pinnwand oder Magnettafel in der Küche. Teilweise dient auch der Kühlschrank als Magnetwand. Das kann ganz hilfreich sein, um einen Einkaufszettel oder eine Notiz aufzuhängen. Auch für den Stundenplan in der Schule kann es Sinn machen.

Zum Chaosfaktor wird die Magnetwand aber dann, wenn sie von Spruch- und Postkarten übersät wird.

7. Wäscheberge

Im Familienalltag läuft die Waschmaschine teilweise mehrmals täglich. Und dabei bleibt es ja nicht. Einige Teile kommen in den Trockner. Andere auf den Wäscheständer. Später dann wird die Wäsche wieder abgehängt bzw. aus dem Trockner geräumt. Zusammenfalten! Einräumen!

So viele Arbeitsschritte beim Wäsche Waschen und Trocknen. Und jeder Schritt birgt das Potenzial, dass man einfach mal die Wäsche liegen lässt. Die Wäsche sinnvoll zu sortieren und effizient zu trocknen ist deshalb ganz elementar, um dem Chaos in Deinem zu Hause Einhalt zu gebieten.

8. Nicht gemachte Betten

Bett nicht gemacht

Wenn wir den Tag beginnen, machen wir als Erstes die Betten. Warum? – Weil man dann gar nicht erst auf die Idee kommt, sich wieder hineinzulegen 😊. Aber natürlich vor allem weil ein Bett, auf dem die Kissen und Decken kreuz und quer liegen, jedes noch so aufgeräumte Schlafzimmer wie eine Messi-Bude wirken lässt.

9. Ungefaltete Decken auf der Couch

Eine ähnliche Wirkung haben Decken auf dem Sofa. Tue Dir den Gefallen und gewöhne Dir an (falls nicht schon geschehen) spätestens als letzte Handlung vor dem Verlassen des Wohnzimmers die Decken zusammenzufalten und ordentlich hinzuliegen.

10. Zu viele Kissen

Kissen Chaos

Kissen sind ja so gemütlich! Ja, ok. Aber ab einer gewissen Anzahl wird es auch nicht gemütlicher. Viele nutzten Kissen auch als Design-Element. Das alles ist Geschmackssache. Was Kissen betrifft, bin ich da eher minimalistisch aufgestellt. Achte darauf, dass Du im Sessel, auf der Couch und im Bett nur so viele Kissen wie wirklich notwendig platzierst. Denn auch wenn sie gut erhalten sind, können sie einen Raum unordentlich wirken lassen.

11. Herumliegende Kleidung

Wenn die lieben Kleinen damit beginnen, Herrscher über ihre Kleidungsstücke zu werden, kann so eine Kleiderkommode auch schnell mal ausgeräumt werden, wenn man nicht hinsieht. Aber wir Großen sollten uns an die eigene Nase fassen.

Du betrittst das Haus und legst die Jacke erst mal über den Stuhl. Oder Du ziehst Dich zum Sport um und lässt Deine bisherige Kleidung auf dem Bett liegen. Kommt Dir das bekannt vor? Mir leider ja, aber ich bin mittlerweile ganz gut darin geworden, es zu vermeiden, weil ich weiß, dass herumliegende Kleidung ein leicht zu behebendes Chaos-Element ist.

12. Spielzeug im Wohnzimmer

Ich freue mich darüber, wenn die Kinder im Wohnzimmer spielen, basteln und ihre Hausaufgaben machen. Aber wenn das vorbei ist, gibt es eine klare Regel: Alles wird wieder mit in das Kinderzimmer genommen. Dann ist mir im ersten Schritt egal, wie es dort aussieht. Aber im Wohnzimmer herrscht Ordnung.

Ok, das mag sich jetzt etwas übertrieben gelesen haben. Aber es ist mir wirklich wichtig, dass Spielzeug nach „getaner Arbeit“ wieder aus dem Wohnzimmer verschwindet. Denn so hat das gefühlte Chaos keine Chance und außerdem lernen die Kinder dadurch aufzuräumen.

13. Zu viele Möbel

Gerade wenn Du keine große Wohnung hast, sind große Schränke ideal, um viel Stauraum zu schaffen. Lies dazu meine 10 erprobten Tipps, um mehr Stauraum zu schaffen. Grundsätzlich gilt aber: Kleinere bzw. weniger Möbel lassen den Raum größer und weniger chaotisch wirken. Das bringt natürlich am Ende gar nichts, wenn Du dadurch keinen Ort mehr hast, um Deinen Sachen zu verstauen. Finde deshalb ein gesundes Maß, welches einerseits Deine Räume nicht zu vollgepackt mit Möbeln aussehen lässt, aber andererseits noch genügend Platz gewährt, um alle benötigten Artikel unterzubringen.

14. Vollgestopfte Regale

Vollgestopftes Regal

Einen chaotischen Haushalt kannst Du ganz wunderbar unsichtbar machen, indem Du den ganzen Ramsch hinter Schranktüren verschwinden lässt. Offene Regale hingegen machen jegliche Unordnung sichtbar.

Da offene Regale im Feng Shui ohnehin als problematisch gelten, hast Du jetzt gute Gründe, Dir noch mehr Schranktüren zu besorgen. Bei uns zu Hause haben wir trotzdem offene Bücherregale. Und so sind wir auch gezwungen, diese aufgeräumt zu lassen. Bei offenen Regalen ist weniger ganz klar mehr.

15. Zu viel Schnick Schnack

Weniger ist mehr gilt meiner Meinung nach auch für Deko-Artikel, Pflanzen, Fotorahmen und Souvenirs. Es ist kein Problem hier und dort in Deinen Räumen ein paar Akzente zu setzen, mit denen Du Dich identifizieren kannst und die Dich ausmachen. Sei Dir aber bewusst, dass zu viel davon Deine Wohnung schnell chaotisch aussehen lässt.

16. Ungeordneter Papierkram

Unterlagen ordnen

Ein Ordnungssystem für Deine Unterlagen und Dokumente ist ein wichtige Bestandteil für einen geordneten Haushalt. Lies dazu meinen Beitrag Wie Du dauerhaft Deine Unterlagen mit System ordnen kannst.

Wenn Deine Posteingänge, Zeitschriften und Bücher überall in der Wohnung verteilt herumliegen, wirst Du einerseits schnell den Überblick verlieren. Andererseits sind die Papiere aber optischer Sprengstoff für Deinen gut organisierten Haushalt.

17. Kabelsalat

Kabelsalat

Kabel sind einfach überall. In jedem Haushalt und in fast jedem Raum. Allein der Anblick kann bereits nerven. Die häufigsten Problemstellen sind hinter dem Fernseher, auf dem Schreibtisch und in der Schublade oder Kiste für lose Kabel. Und wenn sie sichtbar sind, wirkt der Raum gleich ungemütlicher. Organisiere Deine Kabel deshalb mit diesen Tipps.

18. Staub

Ich finde der Anblick von Staub in der Wohnung nervt, weil er mich darauf aufmerksam macht, dass ich im Haushalt nachlässig war. Trotzdem begegnet er mir immer wieder. Für den Moment gewinnen der Staubsauger und ich den nächsten Punkt. Aber der Staub ist unerschütterlich und kommt immer wieder zurück.

Gegen Staub hast Du keine Chance. Du musst immer wieder ran. Achte einfach darauf, dass Du die Oberflächen regelmäßig abstaubst, den Fußboden saugst und damit vermeidest, dass Wollmäuse oder Spinnenweben entstehen.

Simon

Auf meinem Blog findest Du Tipps und Hilfestellungen, um Deinen Haushalt auch im Familienalltag zu organisieren.

Neueste Beiträge