13 Tipps für eine selbst organisierte Hausentrümpelung


Haus entrümpeln Tipps

Ist es in Deinem Haus mal wieder an der Zeit, kräftig zu entrümpeln? Ziehst Du oder ein Angehöriger in eine andere Bleibe um? Oder kümmerst Du Dich um die Haushaltsauflösung eines Verstorbenen? Egal was Dein Anlass ist: Ich habe hier 13 Tipps für Dich, um ein Haus mit System und ganz ohne Spezialfirma zu entrümpeln. Werde Dein eigener Rümpelprofi!

Um ein Haus zu entrümpeln, sollte man sich als allgemeine Regel Helfer suchen, Sperrmüll anmelden und einen Transporter mieten. Je nach Größe des Hauses nimmt der Vorgang durchschnittlich 1-3 Tage in Anspruch.

Dass Du in Deinem Haushalt generell immer wieder Gegenstände ausmisten solltest, ist die Grundvoraussetzung, um in Deinem Haus Ordnung zu schaffen und zu halten. Zu diesem Thema findest Du auf meiner Seite zahlreiche Tipps beispielsweise in meinem Artikel Richtig aufräumen – Schaffe Ordnung mit System.

Beim Entrümpeln geht es aber darum, das ganze Haus größtenteils leer zu räumen. So wie vor einer Haushaltsauflösung. In solchen Fällen findest Du oft Gerümpel vor allem im Keller, Dachboden, Garage oder Garten.

Doch egal um welche Räume es geht: Ich gebe Dir für Deine bevorstehende Entrümpelung einen konkreten Fahrplan. Erfahre, worauf Du bei einer selbst organisierten Entrümpelung achten musst.

Wie räumt man ein Haus leer?

Wer sein Haus entrümpeln will, sollte von den Profis lernen. Nicht umsonst gibt es im ganzen Land verteilt zahlreiche Firmen, die sich mit nichts anderem als Haushaltsauflösungen befassen. 

Und die Nachfrage ist riesig: Denn in Deutschland steigt die Anzahl der Einpersonenhaushalte seit vielen Jahren kontinuierlich. Zwischen 2007 und 2019 sind sie laut Statista von unter 15 Mio. auf über 17 Mio. angewachsen. Tendenz weiterhin steigend. Und die sich vergrößernde Zahl an Singlehaushalten bewirkt, dass sich die Anzahl an Haushaltsauflösungen erhöht. Das bestätigt auch das Fachportal für Wohnungsauflösungen.

Doch was haben die Entrümpel-Profis den anderen voraus? Erfahrung und Geschick auf der einen Seite. Aber andererseits vor allem Planung: Grundsätzlich solltest Du mehr Zeit einplanen als Du es für nötig hältst. Das gilt für die Vorbereitung genau so wie für das eigentliche Entrümpeln. Verschaffe Dir einen Überblick über alle Räume und Gegenstände und suche Dir auch ein paar Helfer. Außerdem empfehle ich Dir, einen Transporter zu organisieren und den Sperrmüll anzumelden.

Du willst mehr erfahren? Du fragst Dich „Wo soll ich anfangen mit dem ausmisten? Und worauf muss ich genau achten?“ – Jetzt geht’s los!

1. Verschaffe Dir einen Überblick

Es gilt nicht nur dann, wenn Du verantwortlich für das Haus eines Verwandten bist. Auch wenn Du Dein eigenes Haus entrümpeln möchtest: Du musst Dir zuerst einen Überblick verschaffen:

  • Wie viele Zimmer müssen entrümpelt werden?
  • Welche und in etwa wie viele Gegenstände findest Du in welchem Raum?
  • Mit wie viel Aufwand (Kraft/Zeit/Kosten) ist das Ganze verbunden?

Falls der Haushalt nicht überwiegend Gegenstände beherbergt, die entsorgt werden müssen, solltest Du bei dieser Gelegenheit eine Inventarliste führen, um den Überblick zu behalten. Das macht dann ganz besonders Sinn, wenn Du mehrere Helfer dabei hast, die klare Vorgaben darüber benötigen, was aufbewahrt, verschenkt und entsorgt werden soll.

Erst wenn Du in der Lage bist, diese Fragen zumindest grob beantworten zu können, kannst Du auch weitere Entscheidungen treffen. Nämlich:

  • Sehe ich mich imstande, das Haus in Eigenregie zu entrümpeln, oder überfordert es mich?
  • Was müsste ich wissen oder lernen, um das Entrümpeln selbst zu organisieren?
  • Ist die Beauftragung einer Firma vielleicht doch sinnvoll?
  • Wie viele Helfer benötige ich?
  • Welches Werkzeug und wie viele Müllsäcke brauche ich?

Bonus Tipp: Falls Du an dieser Stelle doch zu dem Schluss kommst, Dir zumindest ein Angebot einer Entrümpelungsfirma einzuholen, stelle Dich auf diese fünf Schritte ein. Laut umziehen.de sollte man für diese Leistung als Richtgröße grob 500 Euro pro Zimmer einkalkulieren:

  1. Besichtigung bzw. Besprechung zwischen Kunde und Spezialfirma
  2. Schriftliches Angebot durch die Firma
  3. Terminvereinbarung
  4. Haushaltsauflösung
  5. Übergabe

2. Plane Deine Zeit großzügig ein

Du kennst es wahrscheinlich auch von kleineren Aufräumarbeiten: Es dauert immer länger als Du denkst. Gerade beim Entrümpeln warten immer Überraschungen auf Dich. Beispiele:

  • Du findest unerwartet Unterlagen, die noch mal durchgesehen werden müssen, bevor Du über deren Verbleib entscheiden kannst.
  • Du versuchst ein Möbelstück abzubauen und die Aktion dauert wesentlich länger als angenommen, weil es sich irgendwie dagegen wehrt.
  • Das Entrümpeln offenbart extreme Verschmutzungen, die zunächst behoben werden müssen.

Wie lange braucht man also tatsächlich, um ein Haus zu entrümpeln?

Die meisten Spezialfirmen schaffen ein Einfamilienhaus an einem Tag. Die Firma bringt ein paar kräftige Jungs mit, die ganz genau wissen, was sie tun. Deshalb geht das so schnell.

Wenn Du das selbst mit Deinen Helfern machst, solltest Du realistisch sein. Du wirst ohnehin vorsichtiger mit dem Haus sein. Und vielleicht lässt Du Dich auch von dem einen oder anderen Artikel ablenken. Plane deshalb mindestens drei Tage ein.  

Letztendlich musst Du die Einschätzung für die Dauer aber selbst vornehmen, weil jeder Haushalt nun mal unterschiedlich ist. Beziehe diese Fragestellungen in die Berechnung ein:

  • Wie viele Artikel müssen entsorgt werden?
  • Welche Arten von Gegenständen sind betroffen (Möbel/Wertsachen/Kleinkram)?
  • Wie viele helfende Hände hast Du?
  • Kannst Du einen Transporter bzw. Sperrmüllcontainer unmittelbar vor das Haus stellen, oder sind die Wege länger?
  • In welchen Etagen befinden sich die meisten Gegenstände?

3. Suche Dir zuverlässige Helfer

Haus entrümpeln Tipps

Ein Haus zu entrümpeln ist normalerweise ein Kraftakt. Natürlich hilft es, jemanden dabei zu haben, der beispielsweise für das leibliche Wohl zuständig ist. Oder jemand, der als Ansprechpartner für aufzubewahrende Wertsachen zur Verfügung steht. Etwa ein naher Angehöriger bei einer Haushaltsauflösung. Falls Du es nicht selbst bist, empfiehlt es sich also, dass Du jemanden einsetzt, der sozusagen die Regie führt.

Grundsätzlich aber solltest Du Leute dabei haben, die zupacken können. Und nicht nur das: Sie müssen auch zuverlässig sein. Denn was gibt es Schlimmeres als kurzfristige Absagen kurz vor dem Tag der Entrümpelung.

Überlege Dir, wer in Deinem Freundes- und Verwandtenkreis diese Kriterien erfüllt und sage ihnen frühzeitig Bescheid. Motiviere sie damit, dass für Essen und Trinken gesorgt sein wird (und sorge auch tatsächlich dafür).

Du hast alles versucht, aber es hilft Dir niemand? – Auf studentenvermittlung.com kannst Du Helfer für einen Stundenlohn bereits ab 10 Euro beauftragen.

4. Buche einen Sperrmüllservice

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Normalerweise bietet die städtische Entsorgung an, Deinen Sperrmüll auch per Wunschtermin gegen eine überschaubare Gebühr abzuholen. Dort kannst Du Dich telefonisch nach den Abholtagen erkundigen. Alles was Du tun musst, ist sicherzustellen, dass das Entsorgungsfahrzeug eine freie Fläche hat, um Deinen Sperrmüll am Straßenrand oder im bereitgestellten Container abzuholen.

Zum Sperrmüll gehören Bettgestelle, Lattenroste, Holzleitern, Matratzen, Polstermöbel, Regale, Schränke, Stühle, Holztische und Teppiche. Es kann aber auch Abweichungen geben. Das regelt die Kommune, in der Du lebst.

Du hast auch zahlreiche Elektrogeräte oder Wertstoffe? Auch dafür gibt es normalerweise einen Abholservice im Angebot der Firma.

Meinen Recherchen zufolge variieren die Sperrmüll-Gebühren stark zwischen 20 und 80 Euro pro Kubikmeter je nach Standort. Das ist auch davon abhängig, ob ein Wunschtermin gebucht wird und ob ein Container verwendet wird. Schaue einfach mal auf der Internetseite des in Deiner Stadt ansässigen Entsorgungsunternehmens nach.

5. Miete einen Transporter

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Neben allen Gegenständen, die Du entsorgen kannst, wird es auch Möbel und andere Artikel geben, die Du behalten oder später verkaufen möchtest. Das könnten beispielsweise hochwertige Möbel oder Schmuck sein. Vielleicht aber auch Dokumente, die noch weiter aufbewahrt werden müssen. Der Sperrmüll alleine wird also nicht ausreichen.

Organisiere deshalb spätestens für den letzten Tag einen Transporter, mit dem Du sämtliche Gegenstände beförderst, die nicht weggeworfen werden.

Ich möchte Dir im Folgenden keine konkrete Empehlung aussprechen, sondern Dir einfach mal zeigen, auf welche Kosten Du Dich einstellen kannst. Neben den drei von mir dargestellten Anbietern gibt es auch noch zahlreiche weitere.

Um die Kosten gegenüberzustellen habe ich mir mal 3 Mietwagenfirmen herausgesucht. Als Vergleichsobjekt habe ich mich für einen Mercedes Sprinter entschieden, der an einem Wochentag von 9 bis 17 Uhr gebucht wird. Bei allen drei Anbietern sind 100 freie Kilometer eingeschlossen:

EuropcarSIXTHertz
72,08 €40,98 €53,00 €
*Die Buchung habe ich für den 01.09.2022 simuliert. Bitte beachte, dass jeder Anbieter unterschiedliche Vertragsbedingungen und Versicherungen hat. Teilweise gibt es Sonderangebote (zum Beispiel für die Buchung von 5 Stunden). Die Übersicht soll Dir lediglich dazu dienen, eine etwaige Preisvorstellung zu erhalten.

6. Statte Dich ausreichend aus

Lerne auch hier von den Rümpel-Profis. Besorge Dir ein ausreichendes Equipment. Dazu sollten gehören:

  • Werkzeugkoffer
  • große Abfallsäcke
  • Arbeitshandschuhe und ggf. Putzhandschuhe
  • Mundschutz gegen Staub

7. Sorge für eine Extrastellfläche

Du wirst an den Tagen der Entrümpelung eine Vielzahl an teilweise großen Gegenständen aus dem Haus holen. Und weil diese nicht umgehend abgeholt oder weiterbefördert werden, brauchst Du Platz. Alles auf dem Bürgersteig abzustellen, ist eine schlechte Idee und kann für Unmut bei den Nachbarn sorgen. Überlege Dir deshalb vorher, wo Du und Deiner Helfer sowohl den Unrat als auch die Wertsachen zwischenlagern könnt.

Sollte eine ausreichend große Stellfläche in unmittelbarer Nähe des Hauses nicht vorhanden sein, überlege Dir, ob die Anmietung eines Lagerraums sinnvoll sein könnte. Dieser ist besonders dann hilfreich, wenn Du eine Vielzahl von Artikeln vor einem möglichen Verkauf über längere Zeit zwischenlagern möchtest. Also wenn die Gegenstände nicht direkt entsorgt werden.

8. Denke in Kategorien (Entsorgen, Behalten, Abgeben)

Bereits bei Deiner Vorbereitung wirst Du Dich auf einige Gegenstände festgelegt haben, die Du behalten willst. Mit anderen Artikeln können andere vielleicht noch etwas anfangen. Diese kannst Du verschenken oder verkaufen. Auch während des Entrümpelns werden sich solche Gegenstände offenbaren, die Du bisher noch gar nicht auf dem Schirm hattest.

Verwende am besten für jeden Raum drei Tüten, die Du mit unterschiedlich farbigen Klebestreifen versiehst. Zum Beispiel rot für Entsorgen, grün für behalten und gelb für abgeben (also verschenken oder verkaufen). Und wenn Du mit dem Raum fertig bist, wirfst Du alle Tüten nach Farben geordnet auf Deine Extrastellfläche. 

Wenn Du Dich dafür interessierst, wie man am besten den Kleiderschrank ausmistet, lies meinen Beitrag Kleiderschrank ausmisten in 5 Schritten – So geht’s.

9. Trenne den Müll sachgerecht

Gelbe Tonne

Eine Entrümpelung bedeutet vor allem Unmengen an Müll. Da ist es wichtig, dass der Abfall optimal verwertet wird. Auch wenn es mühsam ist: Mülltrennung solltest Du ernst nehmen. Viel zu voll sind unsere Ozeane mit Plastikmüll, der ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringt und Fische und Seevögel elendig verenden lässt. Wie Du Plastik korrekt recyceln kannst, erfährst Du in meinem Artikel Was darf in die gelbe Tonne? Und was nicht?

Außerdem hat die Verbraucherzentrale einen Artikel darüber verfasst, welcher Müll in welcher Tonne zu entsorgen ist. Der Artikel hilft vor allem, wenn Du nach der Entrümpelungsaktion den Wertstoffhof besuchst. Um es für Dich möglichst übersichtlich zu gestalten, liste ich Dir die Regeln in der nachfolgenden Tabelle auf:

TonneArt
gelbe TonneKunststoff, Weißblech, Aluminium (zum Beispiel Folien, Tuben, Konservendosen oder Plastiktüten und die so genannten Verbundverpackungen wie Getränkekartons)
Wertstofftonnesiehe gelbe Tonne + kaputte Rührschüssel aus Plastik, die alte Zahnbürste oder ein ausrangierter Kochtopf (nicht in allen Kommunen verfügbar)
GlascointainerEinwegglasflaschen oder -gläser
PapiertonneZeitungen, Zeitschriften, Schreibpapier, Verpackungen aus Pappe oder Geschenkpapier (kein Thermodruckpapier oder Kassenzettel!)
BiotonnePflanzenreste und Gartenabfälle, Obst- und Gemüseabfälle, Kaffee- und Teefilter (Fleisch- und Fischreste abhängig von Deiner Kommune)
SondermüllBatterien, Akkus, Altöl
Elektroaltgerätedefekte Toaster, kaputte Bügeleisen, ausrangierte Laptops, Scanner und Drucker, blinkende Turnschuhe, Kabel
LeuchtstofflampenLeuchtstofflampen, LEDs
SperrmüllBettgestelle, Lattenroste, Holzleitern, Matratzen, Polstermöbel, Regale, Schränke, Stühle, Holztische und Teppiche (abhängig von Deiner Kommune)
Altkleiderwerden normalerweise separat von Hilfsorganisationen und Sozialkaufhäusern eingesammelt. Einfach mal bei Google Maps „Altkleidercontainer“ eingeben. Dann werden diese Dir in Deiner Nähe angezeigt.
RestmüllAsche, Tierkot und Streu, verschmutzte Papiere, Hygieneartikel, Windeln, Staubsaugerbeutel, defekte Glühbirnen, ausgetrocknete Filzstifte, Zigarettenkippen, alte Fotos, zerbrochenes Porzellan oder Glas
Quelle: verbraucherzentrale.de

10. Lege Wertsachen separat zur Seite

So eine Entrümpelung bringt häufig auch Schätze zutage, mit denen gar nicht zu rechnen war. Suche Dir eine vertrauenswürdige Person aus Deinem Helferkreis oder sei selber die Person, die Wertsachen wie Bargeld oder Schmuck verwaltet. Dazu gehören auch ideelle Wertgegenstände wie Fotoalben, Sammlungen, etc.

Wichtig ist, dass Du vorab einen Ort festlegst, an welchem die Wertsachen vertrauensvoll verstaut werden.

11. Ordne Deine Emotionen

Wenn der Haushalt eines geliebten, verstorbenen Angehörigen aufgelöst wird, geht das Entrümpeln auf der Gefühlsebene meist nicht spurlos an einem vorbei. Stelle Dich in diesem Falle darauf ein. Versuche, Deine Emotionen im Griff zu behalten und so sachlich wie möglich mit der Situation umzugehen.

Lass es nicht zu, dass Dich Deine Trauer von Deinem eigentlichen Ziel abbringt: Nämlich sich vor allem unbenötigter Gegenstände zu entledigen. Auch wenn so manche Möbelstücke Dich sentimental werden lassen: Deine Erinnerungen an Oma sind in Deinem Kopf gespeichert, nicht in dem Stuhl, auf dem sie gesessen hat.

12. Entferne Papierkram nicht voreilig 

Viele Menschen bewahren über Jahrzehnte hinweg ihren Papierkram auf. Da ist es mühselig, sich durch sämtliche Unterlagen hindurchzukämpfen. Bei so viel Papier auf einem Haufen verliert man schon mal schnell die Geduld. Doch mit dem Motto „Augen zu und durch“ bist Du in diesem Fall schlecht beraten.

Solange der Inhalt der gefundenen Dokumente nicht zweifelsfrei identifizierbar ist, nimm Dir lieber noch mal etwas Zeit für die Durchsicht. Nimm die Ordner sicherheitshalber mit nach Hause und entsorge sie später. Auf diese Weise läufst Du nicht Gefahr, sie voreilig wegzuwerfen. Und Du vermeidest es finanzielle Dinge unberücksichtigt zu lassen. Es könnten aber auch Aufzeichnungen oder Memoiren sein, die für die Nachwelt bestimmt waren.

Den Wert der Dokumente solltest Du nicht unterschätzen. Nimm Dir also Zeit dafür. Aber bitte nicht am Tag der Entrümpelung. Denn das ist der Termin, an dem es darum geht, schnell möglichst viel loszuwerden.

13. Spende lieber als zu verkaufen

Viele verbinden eine Entrümplung damit, den großen Reibach aus den Fundstücken zu machen. Am Ende wird dann aber oft aus dem Zwischenlager dieser Gegenstände ein Gerümpel, das in irgendeinem Kellerraum vergammelt. 

Versuche deshalb nur dann etwas zu verkaufen, wenn Du Dir sicher bist, dass Du es auch wirklich in absehbarer Zeit loswirst.

Alles andere gehört deshalb entweder direkt auf den Sperrmüll oder auf den Geschenketisch. Gerade wenn es sich um Artikel handelt, an die Du gute oder sogar schlechte Erinnerungen hast, wird es Dir ansonsten schwer fallen, Dich emotional von dieser Zeit zu lösen.

Die Internetseite wohindamit.org zeigt Dir, wo Du welche Art von Sachspenden abgeben kannst: Du gibst Deine Postleitzahl an und trägst die Kategorie ein, zu der Deine Spenden gehören. Also beispielsweise „Möbel“ oder „Spielzeug“. Dann werden Dir auf einer mit der Seite verknüpften Google Maps Karte die Alternativen für Deine Sachspenden angezeigt.

Um sicher zu sein, dass Deine Spenden seriös behandelt werden, empfehle ich Dir die Seite des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen. Dort findest Du eine Liste aller eingetragenen Einrichtungen. Zu den bekanntesten Einrichtungen gehören Caritas, Johanniter, Deutsches Rotes Kreuz und UNICEF.

Simon

Auf meinem Blog findest Du Tipps und Hilfestellungen, um Deinen Haushalt auch im Familienalltag zu organisieren.

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