Haushalt organisieren kann jeder in 9 einfachen Schritten


Haushalt organisieren

Um Deinen Haushalt zu organisieren, brauchst Du kein besonderes Ordnungstalent. Du musst nur einfach mal damit anfangen, jeden Tag ein paar Kleinigkeiten im Haushalt zu erledigen. Und wenn Du die ersten Erfolge siehst, wirst Du nicht mehr aufhören können. Ich stelle Dir meinen Leitfaden vor, mit dem Du bereits ab dem ersten Tag Deinen Haushalt besser organisierst und schon nach kurzer Zeit dank eines leicht umzusetzenden Systems die für Dich perfekte Ordnung in Deiner Wohnung herrscht. Und das auch mit Kindern!

Um den Haushalt zu organisieren, sollte man sich jeglicher Artikel entledigen, die nicht gebraucht werden. Den übrigen Gegenständen wird als allgemeine Regel ein eigener Platz zugeordnet. Mit Hilfe eines Haushaltsplans werden allen Familienmitgliedern Aufgaben zugewiesen und umgesetzt.

Es gibt unterschiedliche Ordnungstypen: Der Träumer kann sich beim Gedanken an die schönen Zeiten nur schweren Herzens von Gegenständen trennen. Der Sammler glaubt an Wertsteigerungen und will sie deshalb noch nicht abgeben. Und der Künstler sucht das Chaos. Jeder Ordnungstyp legt seine Prioritäten im Haushalt unterschiedlich. Trotzdem muss jeder seinen Haushalt organisieren. Und die Motivation ist doch bei allen Ordnungstypen die Gleiche: Ein gut organisierter Haushalt bedeutet eine Zeitersparnis im Alltag und verringert Stress.

Es ist deshalb ganz egal, welcher Ordnungstyp Du bist: Mit diesem Bewusstsein und meinen Tipps wird Dein Haushalt schon bald bestens organisiert sein.

Wie bekomme ich meinen Haushalt in den Griff?

Einer Umfrage aus dem Jahr 2017 zufolge räumt die Mehrheit der Deutschen mehrmals pro Woche auf. Ganze 82 % der Befragten tun das mindestens einmal pro Woche:

Klar, dass die meisten mindestens einmal pro Woche aufräumen. Was sollen sie auch anderes tun? Das heißt aber noch lange nicht, dass sie ihren Haushalt im Griff haben. Denn auch beim Aufräumen kommt es weniger auf die Quantität an. Viel mehr geht es darum, sinnvoll und effizient vorzugehen.

Selbst wenn Du jetzt noch nicht daran glaubst: Auch mit Kindern wirst Du Deinen Haushalt in den Griff bekommen. Du musst nur einfach mal damit anfangen:

Nimm Dir eine einfache Aufgabe, die Du in 10 Minuten schaffen kannst. Räume beispielsweise die Spielsachen aus dem Wohnzimmer ins Kinderzimmer zurück. Was Du benötigst, sind jetzt kleine sichtbare Erfolge. Diese Mini-Erfolge werden Dich motivieren, Stück für Stück weiter zu machen. Aber erst mal nur ein paar Minuten. Höre auf, bevor Du erschöpft bist, denn dann hast Du morgen vielleicht schon keine Lust mehr. Behalte die Freude am Aufräumen aufrecht.

Als Nächstes mistest Du aus. Ohne Ausmisten keine Ordnung. Du musst Dich damit abfinden. Um anzufangen: Wirf zunächst Gegenstände weg, die Du sowieso schon lange loswerden wolltest. Das können auch Kleidungsstücke sein, die Du ewig nicht getragen hast. Wichtig ist zunächst, dass Du ins Tun kommst. Mindestens jeden Tag einen Artikel.


Wohnung ausmisten

Wie Du Deine Wohnung kinderleicht ausmisten kannst

Wenn Du Deine Wohnung ausmisten möchtest, dann hast Du Dir ein Projekt vorgenommen, das normalerweise mehrere Tage oder gar Wochen…


Ist Dir beim Ausmisten schon aufgefallen, dass sich teilweise gleichartige Gegenstände an unterschiedlichen Orten Deines Haushaltes befinden? Sorge dafür, dass sie alle in einem Bereich zu finden sind. Jeder Gegenstand Deines Haushaltes sollte einen Platz haben. 

Und dafür musst Du Dir Ordnungshelfer besorgen. Das müssen keine teuren Kisten, Boxen und Schachteln sein. Du kannst Schuhkartons, Verpackungen, Umzugskartons oder andere Behälter nutzen, die Du sowieso bereits hast. Trotzdem zeige ich Dir hier ein paar Beispiele, die ich alle selber verwende:

Versuche es vor allem zu Beginn mit der 80/20-Regel. Also mit 20 % Aufwand 80 % Aufräumerfolg erzielen. Wie die meisten Dinge im Leben, kosten die letzten 20 % bis zur Perfektion die größte Kraft. Um einen gut und sichtbar organisierten Haushalt zu schaffen, ist Perfektion aber gar nicht nötig.

Haushalt organisieren

Sobald Du erst einmal ins Tun gekommen bist, kannst Du im nächsten Schritt eine Routine entwickeln. Erstelle Dir einen Haushaltsplan und binde alle Familienmitglieder in die Aufgaben ein. Denn solange Du nicht alleine lebst, ist es auch nicht so, dass Du für alle anderen arbeiten musst. Egal wie alt, egal wie (un)fähig: Jedes Familienmitglied wird im Haushalt helfen können.

Vorsicht! Ganz ohne Disziplin geht es nicht

Die ersten Erfolge in der Organisation Deines Haushaltes werden Dich begeistern. Sie werden Dich anstacheln, weiter zu machen. Vielleicht wirst Du auch körperlich merken, etwas geschafft zu haben. 

Gerade wenn Du durch den Ablauf Deines gesetzten Zeitlimits in Deinem Aufräumwahn unterbrochen wurdest, wirst Du den nächsten Tag kaum abwarten können.

ABER: Es wird der Tag kommen, an dem Du einfach keine Lust mehr hast. Es ist das Gleiche wie mit einer Anmeldung im Fitness-Studio. Am Anfang gibst Du Vollgas. Du liebst den Muskelkater, weil er Dir beweist, dass Du etwas getan hast. Aber nach ein paar Tagen ruft die Couch nach Dir. Sie fühlt sich vernachlässigt.

Du musst kein Hardcore-Aufräumer werden. Aber ohne Disziplin geht es eben nicht. Deshalb machst Du Dir ja auch einen Haushaltsplan! Wie das geht, findest Du in Schritt 3.

Halte Dich dran und ziehe es durch! Für immer!

1. Fang einfach mit dem Aufräumen an (erst mal ohne Plan)

Mit dem Aufräumen ist es wie mit dem Joggen: Du kannst noch so viel planen, was alles geschafft werden muss, um Dein Ziel zu erreichen. Aber wenn Du nicht einfach damit anfängst, einen Fuß vor den anderen zu setzen, bist Du chancenlos. 

Mache deshalb im ersten Schritt keine Pläne. Denke nicht zu viel darüber nach, wie viel Arbeit vor Dir liegt. 

Was fällt Dir in Deinem Wohnzimmer auf? Welche Gegenstände gehören nicht dort hin? Setze Dir einen Timer auf 20 Minuten und bringe zunächst alles, was Du findest, an den dafür vorgesehenen Platz zurück. Solltest Du mit dem ersten Zimmer fertig sein, wechsle zum nächsten. Kümmere Dich nur um die einfachen Dinge.

Haushalt organisieren

Frage Dich: Wie kann ich mit möglichst geringem Aufwand für sichtbar mehr Ordnung sorgen? Welche Aufräumarbeiten kosten mich am wenigsten Kraft?

Aber ganz wichtig: Wenn der Wecker nach 20 Minuten klingelt, hörst Du einfach auf! Auch wenn Dir der Sinn danach steht, weiterzumachen. So bleibst Du motiviert und freust Dich darauf, am nächsten Tag die nächsten 20 Minuten in Angriff zu nehmen. Machst Du aber den Fehler und räumst stundenlang auf, läufst Du Gefahr, Dein Pulver zu verschießen und die Aktion bleibt einmalig. 

Früher oder später wirst Du dann aber doch ein System benötigen, um den Haushalt zu schmeißen. Was Du bisher erreicht hast, wird nicht lange von Bestand sein, wenn Du Deinen Haushalt nicht geplant organisierst.

2. Sortiere aus, was Du nicht brauchst

Kleiderschrank ausmisten

Wenn Du Deinen Haushalt gut organisieren willst, kommst Du nicht drum herum, die ganze Bude umfassend zu entrümpeln. 

Es ist ganz einfach: Je weniger Gegenstände Du besitzt, um desto weniger Dinge musst Du Dich kümmern. Du hast einen besseren Überblick, mehr Platz für die wichtigen Dinge und Du musst weniger reinigen.

Was das Ausmisten betrifft, empfehle ich Dir, Dich an der Konmari-Methode zu orientieren:

Wirf zunächst sämtliche Kleidungsstücke aus dem ganzen Haus auf einen Haufen, nimm sie einzeln in die Hand und entscheide! Wenn Dich das Kleidungsstück glücklich macht, behalte es. Falls nicht: Weg damit!

Das Gleiche machst Du mit Büchern, Spielzeug, Küchenartikeln, CDs und so weiter.

Gehe dabei nicht Raum für Raum vor, sondern lege alle gleichartigen Artikel zusammen. Also kümmerst Du Dich beim Thema Kleidung nicht nur um einen Kleiderschrank, sondern um alle Schränke einschließlich der Garderobe im Eingangsbereich.

Wenn Du erfahren möchtest, wie Du Schritt für Schritt und mit einem tollen System Deinen Kleiderschrank ausmisten kannst, lies meinen Artikel Kleiderschrank ausmisten in 5 Schritten – So geht’s.

Bonus-Tipp: Setze Dir Zeitlimits! Um Deine Motivation nachhaltig aufrecht zu erhalten, ist es hilfreich, sich generell für alle Aufgaben im Haushalt ein Zeitlimit zu setzen. Das bedeutet einerseits, dass Du die vorgesehene Zeit mindestens einhältst, um auch wirklich voran zu kommen. Andererseits soll es aber auch eine Höchstgrenze sein. Denn so läufst Du nicht Gefahr, Dich zu übernehmen und dadurch die Lust am aufräumen zu verlieren.

3. Erstelle einen Haushalts- bzw. Putzplan

Du hast Deinen Haushalt jetzt schon ordentlich auf Vordermann gebracht. Nun ist es Zeit für einen Haushaltsplan. Ein Plan, der Dir und Deiner Familie die Sicherheit gibt, dass die Aufgaben systematisch erledigt werden.

Wofür brauche ich einen Haushaltsplan?

  • Der Haushaltsplan gibt eine feste Arbeitsteilung vor. Jedes Familienmitglied hat seine eigenen Aufgaben.
  • Er dient als Leitfaden, um Aufgaben zu vereinfachen.
  • Er gibt Dir die Sicherheit, dass sämtliche Aufgaben regelmäßig erledigt werden.

Und gerade damit Dein Haushaltsplan Dir immer wieder vergegenwärtigt wird und Du ihn nicht ignorieren kannst, solltest Du ihn an einer Stelle platzieren, an der er sichtbar ist. Du könntest ihn an einer Pin- oder Magnetwand befestigen. Oder vielleicht neben den Stundenplänen der Kinder.

Auf haushaltswiki.de habe ich einen einfachen Putzplan gefunden, der Dir zunächst als Inspiration ausreichen sollte. Darin ist lediglich die Aufgabenzuteilung innerhalb der Familie festgelegt:

AufgabeMamaPapaTochter Sohn
Küche putzenxx
Badezimmer putzenxx
Müll rausbringenx
Staubsaugenx
Wäsche waschenxx
Quelle: haushaltswiki.de

Auf der Seite findest Du darüber hinaus detailliertere Varianten und Erklärungen.

4. Nutze eine ToDo-Liste (App mit Erinnerungsfunktion)

To Do Liste

Um täglich an meine zu erledigenden Hausarbeiten erinnert zu werden, nutze ich zusätzlich eine ToDo-App, die ich Dir hier verlinke. Dabei handelt es sich um keine spezielle Haushalts-App, sondern ich schreibe mir neben den Haushaltsaufgaben auch andere zu erledigende Aufgaben auf. 

Ich bekomme also morgens Pop-ups mit Listen auf mein Handy. Darin steht dann beispielsweise “Fenster putzen“, “Mobilitätsübungen“, “Blog schreiben“, “Saugen“. Also alles Mögliche, was an diesem Tag anfällt. So habe ich nicht nur meine Haushaltsarbeiten, sondern auch alles andere auf einen Blick und kann es nach und nach abhaken.

In der App kann man dann wiederkehrende Aufgaben eintragen. Du kannst also zum Beispiel “Rasen mähen“ nur während der Sommersaison alle 2 Wochen vorgeben.

5. Finde für jeden Artikel ein eigenes zu Hause

In einem gut organisieren Haushalt hat jeder Gegenstand seinen Platz. Genau so wie Kleidung in den Kleiderschrank und Bücher ins Bücherregal gehören, müssen sämtliche Artikel Deines Hausstandes ein eigenes zu Hause haben.

Besonders auffällig ist es bei Dingen, die Du ständig suchst. Fragst Du Dich oft: Wo ist mein Handy? Wo ist mein Portmonee? – Wenn Du beispielsweise ein Körbchen im Eingangsbereich platzierst und strikt darauf achtest, dass Du solche Gegenstände immer genau dort ablegst, wirst Du Dich nie wieder fragen, wo dieses oder jenes ist.

6. Nutze Ordnungshelfer

Haushalt organisieren

Um für jeden Artikel Deiner Wohnung ein eigenes zu Hause zu erschaffen, kommst Du um Ordnungshelfer nicht herum. 

Beispiele für den Einsatz von Ordnungshelfern:

RaumOrdnungshelfer (mit Amazon-Link)
KücheEinmachgläser für Haferflocken, Nüsse, etc.
Tupperdosen im Kühlschrank für Brotaufstrich
Holzkisten im Küchenschrank für Lebensmittelvorräte
ArbeitszimmerDokumentenordner für Rechnungen, etc.
Schubladenschränkchen für Schreibutensilien
Ablagesystem für laufende Unterlagen
KinderzimmerKisten für Legosteine, Playmobil, etc.
Schubladen für Bastelsachen
Körbe für Stofftiere
KellerWerkzeugkiste
Deckenhaken zur Fahrradaufhängung
Durchsichtige Vorratskisten
Besteckkasten

Der beste Besteckkasten des Jahres 2023 (mit Video)

Unsere Besteckschublade war mir seit längerer Zeit schon ein Dorn im Auge. Es sah einfach unordentlich aus. Zuletzt konnte ich nicht mehr darüber hinwegsehen. Es musste also eine bessere Alternative…


Um die Ordnung in den Kisten, Schubladen und Körben dauerhaft aufrecht zu erhalten, empfehle ich Dir, sie zu etikettieren. Um es einfach zu gestalten, nimmst Du Kreppband, beschriftest es und klebst es auf den Ordnungshelfer. Damit es professioneller aussieht, besorgst Du Dir ein Etikettiergerät bei Amazon.

7. Jedes Familienmitglied hilft mit

Tipps zum Aufräumen

Ein Haushaltsplan allein reicht nicht aus, damit alle Familienmitglieder an einem Strang ziehen. Er dient lediglich als Einstieg dafür, dass sich alle mit der Organisation des Haushaltes identifizieren. Im Alltag muss es aber auch ganz selbstverständlich werden, dass jeder die von ihm oder ihr benutzten Sachen wieder zurück räumt.

Wir müssen akzeptieren, dass jedes Familienmitglied seine eigene Vorstellung von Ordnung hat. Während Du möglicherweise besonders penibel bist, sieht Dein Partner die Sache vielleicht schon viel lockerer. 

Aber auch wenn es unterschiedliche Ordnungstypen im Haushalt gibt, muss es möglich sein, dass jeder in der Lage ist, die Dinge, die er oder sie benutzt hat, danach wieder an Ort und Stelle unterbringt. Das gilt für Kaffeetassen im Wohnzimmer genau so wie für Spielzeug, das auf dem Teppich verteilt ist.

Wie Du Deinen Kindern Ordnung beibringen kannst, liest Du in meinem Beitrag „Ordnung mit Kindern“.

8. Das Pareto-Prinzip: Erledige mit 20 % Deiner Kraft 80 % der Arbeit

Es sollte Dir nicht darum gehen, was andere über Deinen Haushalt denken. Um jedoch eine Messgröße über dessen Zustand zu erhalten, frage Dich: Was würde ein unerwarteter Gast von meiner Wohnung halten? Wäre es Dir unangenehm, ihn hineinzubitten, oder wärst Du stolz darüber wie aufgeräumt alles ist?

Der erste Eindruck ist nicht nur für möglichen Besuch das Wichtigste. Auch für Dich ist es doch sicher ein schönes Gefühl, Dich nach der Arbeit in einem sortierten zu Hause wieder zu finden.

Diesen Eindruck erhältst Du nicht dadurch, dass alles klinisch rein ist. Auch nicht dadurch, dass hier und dort nicht alles perfekt an seinem Platz ist. Nein: Es reicht aus, wenn die Grundordnung stimmt.

Welche Grundordnung sollte ich dauerhaft sicherstellen?

Zur Grundordnung gehören diejenigen Bestandteile Deines Haushaltes, die durch geringen Aufwand eine große Wirkung erzielen. Ich meine damit, dass beispielsweise

  • der Eingangsbereich geordnet ist,
  • hin und wieder durchgesaugt wird,
  • die Arbeitsplatte Deiner Küchenzeile freigeräumt ist,
  • die Betten gemacht sind und
  • die meisten Artikel an ihrem Platz sind.

Diese Grundordnung reicht völlig als Mindestanspruch aus, um den vollen Wohlfühleffekt für Deine Gäste und Dich zu gewährleisten. Mehr muss es erst mal gar nicht sein.

Und das beste daran: Sie kostet Dich kaum Zeit! Denn was wirklich zeitintensiv ist, sind die Details. So zum Beispiel:

  • Fußboden wischen
  • Badezimmer putzen
  • Staub wischen
  • Kühlschrank putzen
  • Schränke ausputzen

Verstehe mich nicht falsch: All diese Aufgaben müssen ebenfalls erledigt werden. Doch Du solltest gar nicht erst damit anfangen, bevor Du nicht die Grundordnung hergestellt hast.

Meiner Erfahrung nach kostet Dich die Grundordnung in etwa 20 % der Zeit und erzeugt einen Ordnungseffekt von 80 %. Während die Details 80 % Zeitaufwand ausmachen, um die restlichen 20 % bis zur Perfektion zu erreichen.

9. Putze jeden Tag ein bisschen (10 Minuten Regel)

Geht es Dir auch manchmal so, dass Du Dinge im Haushalt lange aufschiebst? Und wenn Du sie erledigt hast, fragst Du Dich, warum Du das nicht schon viel eher getan hast? So wie beim Auswechseln einer Glühbirne oder bei einer leicht umzusetzenden Reparatur eines Haushaltsgegenstandes.


Putztipps

10 simple Putztipps, die Dir Zeit und Nerven sparen

Im Haushalt gibt es viele alltägliche Abläufe, die wir als ganz normal erachten ohne darüber nachzudenken, ob wir sie…


Oft ging es mir beim Putzen genau so. Deshalb ist es bei mir ein täglich wiederkehrendes To Do in meiner App, wenigstens 10 Minuten irgendetwas zu putzen. Damit meine ich nicht, die Standard-Aufgaben wie Tisch nach dem Essen abwischen oder saugen. Es geht um Reinigungsvorgänge, die man nicht regelmäßig auf dem Schirm hat und deshalb oft vergisst, obwohl sie eigentlich doch offensichtlich und störend sind:

  • Joghurtrückstände im Kühlschrank beseitigen
  • Türklinken und Lichtschalter putzen
  • Fußmatte im Eingangsbereich reinigen
  • Geschirrspülmaschine reinigen
  • Toaster säubern

Es gibt noch etliche Beispiele dafür. Ich gehe täglich durch die Räume und suche mir etwas aus, worauf ich gerade Lust habe. Ich finde immer etwas, was zu tun ist. Und meistens denke ich mir danach: Warum habe ich das nicht schon vorher erledigt.

Das beste an dieser täglichen Routine ist es, dass wir automatisch in Zugzwang geraten. Die 10 Minuten Regel ist das perfekte Heilmittel gegen die allgegenwärtige Aufschieberitis.

Simon

Auf meinem Blog findest Du Tipps und Hilfestellungen, um Deinen Haushalt auch im Familienalltag zu organisieren.

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