Richtig aufräumen – Schaffe Ordnung mit System


Richtig aufräumen

Ordnung Schaffen kann sich anfühlen wie ein Kampf gegen Windmühlen. Gerade erst hast Du aufgeräumt und nach kurzer Zeit steht die Wohnung wieder im Chaos. Ich habe eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Dich, mit der Du lernst, richtig aufzuräumen und dauerhaft Ordnung zu halten.

Um richtig aufzuräumen, sortiert man unbenötigte Gegenstände aus und weist jedem Artikel unter Zuhilfenahme von Ordnungshelfern einen Platz zu. Auf diese Weise wird eine Grundordnung hergestellt, die im Alltag durch allgemeine Haushaltsregeln sicherzustellen ist.

Richtig aufzuräumen kann jeder lernen. Und damit auch Dir das gelingt, musst Du nichts anderes tun, als das System dahinter zu verstehen. Denn das tägliche Aufräumen kannst Du lediglich als Nachjustieren Deiner Grundordnung ansehen. Und wenn diese Grundordnung nicht vorhanden ist, dann wirst Du beim Ordnung halten immer auf verlorenem Posten stehen.

Ich zeige Dir, wie Du in kleinen Schritten die Grundlage dafür schaffst, dass das regelmäßige Aufräumen automatisch zum Kinderspiel wird. Außerdem habe ich viele hilfreiche Tipps für Dich, um die dann entstandene Ordnung beizubehalten.

Dieser Beitrag besteht aus drei Kapiteln. Das erste ist auch direkt das einfachste Kapitel: Stelle Dir die perfekte Ordnung in Deinem Haushalt vor und setze Dir diese Vorstellung zum Ziel. Im zweiten Abschnitt erfährst Du, wie Du richtig aufräumst, um spätere Aufräumarbeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Und im dritten Kapitel geht es dann um Tipps und Tricks, um das tägliche Aufräumen so einfach und effizient wie möglich zu gestalten.

Richtig aufräumen – Wie sieht ein ordentlicher Haushalt aus?

richtig aufräumen

Was ist eigentlich ein ordentlicher Haushalt? Und woran erkennt man ihn? Erst wenn Du ein Bild vor Augen hast, wie Dein Haus im aufgeräumten Zustand aussieht, weißt Du, was zu tun ist. Um richtig und erfolgreich aufzuräumen, benötigst Du ein Ziel. Gehe durch die Räume und stelle Dir vor, wie es dort aussehen soll. Die nachfolgenden Merkmale zeichnen einen aufgeräumten Haushalt aus.

  • Du kannst Dich im Eingangsbereich frei bewegen. Der Schuhschrank und die Garderobe wirken nicht überfüllt. Du und Dein Besuch fühlen sich eingeladen.
  • Der Fußboden in Deinen Räumen ist gereinigt und frei von herumliegenden Gegenständen.
  • Die Arbeitsplatte in der Küche, Fensterbänke, Tische und andere Oberflächen sind nicht überfüllt.
  • Regale sind geordnet, Schränke sind geschlossen.
  • Die Betten sind gemacht.
  • Das Badezimmer ist und riecht sauber. Toilette, Waschbecken und Armaturen glänzen.

Du kannst die Liste nach Deinen eigenen Ansprüchen verändern oder erweitern. Wenn Du damit beginnst, richtig aufzuräumen, achte darauf, dass diese Merkmale als Mindeststandard eingehalten werden.

Richtig aufräumen – Die Anleitung

Aufräumen und Ausmisten gehörten während der Zeit der Corona-Pandemie laut Statista zu den Top 3 der beliebtesten Freizeitaktivitäten der Deutschen. Nur Online-Seminarteilnahmen und Medienkonsum wurden in der Erhebung häufiger angegeben. 43 % der Menschen hierzulande räumen regelmäßig auf und misten aus, weil Ihnen Ordnung am Herzen liegt. Und ganze 82 % geben an, mindestens einmal pro Woche alle Zimmer aufzuräumen.

Diese Zahlen zeigen, dass das Aufräumen für die meisten von uns ein wichtiges Thema ist. Ob die Befragten jedoch dabei Freude oder Leid erfahren, geht aus den Statistiken nicht hervor. Ich persönlich habe Spaß daran, weil ich gelernt habe, richtig aufzuräumen. Und weil auch Du Freude beim Ordnung schaffen haben sollst, möchte ich Dir zeigen, wie Du richtig aufräumst.

1. Trenne Dich von Gegenständen, die Du nicht brauchst

Der erste Schritt ist für Viele der schwierigste. Aber er ist unüberwindbar. Denn es kann eine große emotionale Überwindung kosten, sich von Gegenständen zu trennen. Dabei ist es ganz logisch, dass jedes Teil unseres Haushaltes einen kleinen Baustein der Unordnung verkörpert. Es kann irgendwo herumliegen, einstauben oder anderen wichtigeren Gegenständen den Platz wegnehmen. Je weniger Artikel Du also im Besitz hast, desto einfacher ist es, für Ordnung zu sorgen.

Nimm Dir Zeit zum Aussortieren. Normalerweise wird das mehrere Tage in Anspruch nehmen. Löse Dich von dem Wunsch, Deinen ganzen Haushalt innerhalb eines Tages perfekt zu organisieren. Das ist nicht möglich. Siehe „Richtig Aufräumen“ als Projekt an, das sich über mehrere Wochen erstrecken wird. Wenn Du zu viel in zu kurzer Zeit erwartest, wirst Du schnell enttäuscht sein. Und das gefährdet Deinen Weg zu einem dauerhaft aufgeräumten Haus.

Reduziere Deinen Haushalt auf die Gegenstände, die einen echten Zweck erfüllen und die Dich glücklich machen. Fange mit allen Kleidungsstücken an. Damit meine ich nicht nur Deinen Kleiderschrank, sondern auch Jacken, Mützen und Schuhe, die sich in Deinem Eingangsbereich befinden. Trage alle Kleidungsstücke zusammen und lege sie auf Dein Bett.

Wie Du am besten Deinen Kleiderschrank ausmistest, erfährst Du in meinem Artikel „Kleiderschrank ausmisten in 5 Schritten – So geht’s.“

Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb.

Kurt Tucholsky

Jetzt schaust Du Dir Deinen Kleiderschrank und die Garderobe an und visualisierst. Du stellst Dir also vor, wie die perfekte Ordnung für Dich aussieht. Konzentriere Dich beim Aussortieren Deiner Kleidung auf das Positive. Nur die tollsten Kleidungsstücke sollen in Deinem neu geordneten Schrank erscheinen. Stelle Dir vor, wie Du Dich in dieser Ordnung fühlst.

Und jetzt nimmst Du Kleidungsstück für Kleidungsstück in die Hand und entscheidest aus dem Bauch heraus, ob es weiterhin ein Teil Deines Lebens bleiben soll. Oder ob sich zukünftig andere daran erfreuen dürfen. Die von Dir geliebten Stücke legst bzw. hängst Du wieder zurück. Vielleicht fällt Dir dabei auch auf, dass zu viele Textilien lose in Deinem Kleiderschrank liegen. Zum Thema „Ordnungshelfer“ (Schachteln, Boxen, etc.) kommen wir später.

Die erste Kategorie (Kleidung) ist geschafft. Nun geht es weiter. Das Gleiche machst Du mit Büchern, Spielzeug, Küchenartikeln, CDs und so weiter. Auch Hygieneartikel und abgelaufene Lebensmittel solltest Du untersuchen. Zum Schluss kümmerst Du Dich um die schwierigste Kategorie: Unterlagen, Dokumente und Fotos. Gehe nach Kategorien – nicht nach Räumen – vor. Wenn Du also beispielsweise im Arbeits-, Wohn- und Schlafzimmer jeweils Bücher hast, trage sie zusammen an einen Ort und sortiere aus.

Die ausgesonderten Artikel spende ich im Normalfall. Klar, vielleicht ist der eine oder andere Euro noch bei Vinted, eBay-Kleinanzeigen oder dem Flohmarkt zu holen. Aber Verkaufen kostet in der Regel mehr Zeit als Verschenken. Und es lenkt Dich von Deinem eigentlichen Ziel ab, das Haus richtig aufzuräumen. Außerdem ist das dankbare Grinsen von Beschenkten deutlich breiter als das Lächeln von Menschen, die dafür bezahlt haben.

2. Räume die wesentlichen Bereiche Deines Haushaltes auf

Nachdem Du die Anzahl Deiner Besitztümer auf das reduziert hast, was Du wirklich brauchst, bist Du Deinem Ziel, ein ordentliches Haus zu haben, schon beträchtlich näher gekommen. Schon jetzt hast Du viel mehr Platz für die Dinge, die Dich glücklich machen. Allein dieser Anblick dürfte bereits einen wesentlich ordentlicheren Eindruck erwecken.

Um nun die Grundordnung herzustellen, besinnst Du Dich auf die oben genannten Merkmale eines ordentlichen Haushaltes: Kümmere Dich also um den Eingangsbereich, räume den Fußboden und die Ablageflächen frei und reinige das Badezimmer. Dazu findest Du übrigens hier einen Leitfaden.

3. Schaffe für jeden Gegenstand einen Platz

In einem richtig aufgeräumten Haushalt weiß jedes mündige Familienmitglied, wo alle Artikel zu finden sind. Und das funktioniert nur, indem jeder Gegenstand auch einen klar definierten Platz hat. Fensterbänke und andere freie Flächen verkommen in vielen Haushalten zu Ablageflächen für Dinge, die man auf Anhieb nicht zuordnen kann.

Achte darauf, dass auch Dein Handy, Deine Fernbedienung, das Buch, das Du gerade liest, und sämtliches Spielzeug ein „zu Hause“ haben und nicht irgendwo herumliegen. Schaue Dich in Deiner Wohnung um: Findest Du Gegenstände, die irgendwie verloren auf Dich wirken, obwohl sie regelmäßig gebraucht werden? Wo passen sie am besten hin? Besorge Dir Körbe, Kisten oder Schalen, die den Dingen ein zu Hause bieten.

Wenn Du Tipps brauchst, um mehr Stauraum zu schaffen, lies meinen Beitrag 10 erprobte Tipps, um mehr Stauraum zu schaffen.

4. Nutze Boxen, Schachteln und Kisten

Wer richtig aufräumen möchte, kommt ohne Ordnungshelfer nicht aus. Ich persönlich habe mir etliche davon für alle möglichen Zimmer und Schränke besorgt. Aber streng genommen musst Du dafür noch nicht einmal Geld ausgeben. Nutze zum Beispiel Schuhkartons. Wenn Du nicht viele davon hast, bekommst Du sie normalerweise gratis im Schuhladen um die Ecke. Auch Marmeladengläser oder Versandkartons können als Ordnungshelfer herhalten.

Auf die Schnelle kannst Du Dich von Amazon inspirieren lassen. Ordnungshelfer bekommst Du dort ohne Ende.

In Deinen Küchenschränken sollten alle Lebensmittel in Einmachgläsern und Kisten verstaut sein. Wenn Dich das Thema genauer interessiert, lies meine Beiträge „24 geniale Tipps für echte Ordnung in der Küche“ und „Wie Du dauerhaft Deinen Kühlschrank organisieren kannst“ .

Besorge Dir Schachteln für das Wohnzimmer: Handy, Kopfhörer, Fernbedienung, aktuelles Buch. All das kannst Du dort verstauen. So liegt nie etwas herum und jeder Artikel hat sein eigenes zu Hause.

Im Schlaf- oder Ankleidezimmer dürfte es nach dem Ausmisten sehr ordentlich aussehen. Wichtig ist es aber auch, dass dieser Eindruck auch dann noch vorhanden ist, wenn Du die Schränke öffnest. T-Shirts übereinander zu stapeln sieht zu Beginn ordentlich aus. Ziehst Du aber eines aus der Mitte, kann sich die Ordnung schnell erledigt haben. Verwende Schachteln, in denen Du Deine Kleidungsstücke vertikal nebeneinander anordnen kannst. Nutze gegebenenfalls Trennwände für Schubladen.

Schublade organisieren
Mehr über das Organisieren von Schubladen erfährst Du hier.

Verwende im Kinderzimmer große Kisten für Stofftiere, Spielzeug und Legosteine. Für Bastelmaterial eignet sich eine Schublade und für Perlen, Steine und andere kleine Gegenstände nimmst Du Schachteln.

Im Arbeitszimmer setzt Du am besten einen Schubladenschrank für Stifte, Schere, etc. und Dokumentenordner für Deine Unterlagen ein. 12 hilfreiche Tipps, um Dein Büro zu organisieren findest Du hier!

Ordnungshelfer für Deinen Keller sind beispielsweise eine Werkzeugkiste, Deckenhaken zur Fahrradaufhängung und durchsichtige Vorratskisten. Lies alles darüber in meinem Beitrag „Keller Organisieren leicht gemacht (mit diesen 13 Tipps)“.

Richtig aufräumen – Tipps und Tricks für den Alltag

Wenn Du ausgemistet hast, eine Grundordnung hergestellt hast und Deinem Hab und Gut mit Hilfe von Ordnungshelfern einen Platz zugewiesen hast, dann wird Dir das alltägliche Ordnung Halten wesentlich leichter als zuvor fallen. Ab jetzt wird einerseits viel weniger Unordnung entstehen. Anderseits wirst Du viel schneller aufräumen können. Und jetzt gibt es noch ein paar alltagstaugliche Tipps, damit das auch so bleibt.

Gewöhne Dir eine Aufräum- und Putzroutine an

Gewisse Hausarbeiten solltest Du in regelmäßigen Abständen machen, ohne dass es besonderer Anlässe wie grobe Verschmutzungen oder chaotischer Zustände bedarf. Dazu gehört es beispielsweise, den Boden zu wischen oder das Badezimmer zu putzen (für Anleitungen einfach den Link anklicken). Ebenso gehören aber auch einfache Aufräumarbeiten dazu:

Gehe Zimmer für Zimmer mit immer dem gleichen Schema vor: Räume den Boden frei, um Dich frei bewegen zu können, staube Lampen und Regale ab und räume sie dann nach Bedarf auf.

Räume auf diese Weise jeden Tag in kleinen Einheiten auf. Je nach Größe des Hauses und Anzahl der Familienmitglieder reichen dafür oft schon 10 Minuten aus, um die Grundordnung wieder herzustellen. Ich empfehle Dir, Dein Aufräumzeitfenster an eine bestimmte Uhrzeit zu koppeln. Mache einen Termin mit Dir selbst. Denn wenn Du sagst: „Heute räume ich irgendwann für 10 Minuten auf“, dann verschiebt sich Dein Plan immer weiter nach hinten und am Ende des Tages bist Du doch zu müde.

Schaffe beim Aufräumen eine angenehme Atmosphäre

Wenn Du richtig aufräumen möchtest, ist das viel leichter, wenn Du Dich dabei so wohl wie möglich fühlst. Für die Eine bedeutet das Musik auf voller Lautstärke. Der Andere hört dabei gerne ein Hörbuch. Und ich genieße hin und wider einfach mal die Ruhe beim Aufräumen.

Wenn ich das Kinderzimmer mit meiner Tochter aufräume, geht es bei der guten Atmosphäre natürlich weniger um mich. Ich denke mir deshalb eine Geschichte aus, die ich ihr während des Aufräumens erzähle. Und immer wenn ich merke, dass sie nicht weiter macht, verstumme ich. Klappt ganz gut. Manchmal machen wir auch Kinderlieder oder ein Hörspiel an.

Hausarbeit ist oftmals auch eine sportliche Herausforderung. Ziehe entsprechend gemütliche bzw. sportliche Kleidung an und öffne die Fenster. Das hat nicht nur den Effekt, dass Du frei atmen kannst, sondern die Räume generell durchlüftet werden und der gewischte Fußboden trocknet.

Verlasse den Raum nie mit leeren Händen

Du verlässt das Wohnzimmer? – Nimm auf dem Weg Deine Kaffeetasse mit. Du findest im Schlafzimmer Spielzeug? – Bring es schnell ins Kinderzimmer. Wenn Du von einem Raum in den anderen gehst, halte die Augen offen. Zumeist ist es nur ein kleiner Handgriff und ein paar Schritte mehr, mit denen Du den Raum ein kleines bisschen besser verlassen kannst, als Du ihn vorgefunden hast.

Wenn sich Dein Haus über mehrere Etagen erstreckt, kannst Du in jeder Etage ein Körbchen platzieren. Auf diese Weise kannst Du Dir kurzfristig weite Wege und das Treppensteigen ersparen. Und am Ende des Tages schnappst Du Dir den Korb und bringst die Gegenstände zurück an ihre Bestimmungsorte.

Räume die Wäsche nach dem Trocknen sofort wieder in den Schrank

Besonders wenn Du Kinder hast, läuft die Waschmaschine täglich. Gerade hat sich der Wäschekorb geleert, schon kommt jemand vom Sport oder Schwimmen nach Hause und es geht wieder von vorne los. Es bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Deshalb ist es wichtig, die notwendigen Waschgänge gut durchzutakten. Und dazu gehört eben auch, dass Du die getrocknete Wäsche direkt wieder in die Schränke einräumst.

Herumliegende oder -hängende Klamotten haben die Eigenschaft, ein gefühltes Chaos zu verursachen. Auch dann, wenn sie geordnet und gefaltet sind. Der Raum kann noch so aufgeräumt sein. Wenn die Wäsche nicht im Schrank ist, hat das eine unordentliche Wirkung.

Alles rund um das Thema „Wäsche waschen und sortieren“ findest Du in meiner Anleitung „Wäsche sinnvoll sortieren“.

Verwende eine To-do Liste für wiederkehrende Haushaltsarbeiten

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Wer gut organisiert ist, verwendet für alles Mögliche To-do Listen (jedenfalls solange man kein fotografisches Gedächtnis hat). Ich nutze nur eine einzige Liste, in der ich mir sämtliche Haushaltstätigkeiten, aber auch alle anderen Aufgaben notiere. Das mach ich mit der App “To Do Liste“ von Splend Apps. Genauso kannst Du das aber auch mit einem Ringbuch und Kugelschreiber machen.

Beispiele für wiederkehrende To-dos sind:

  • Wäsche waschen (täglich)
  • Aufräumen (täglich)
  • Staubsaugen (zweimal wöchentlich)
  • Müll rausbringen (zweimal wöchentlich)
  • Blumen gießen und von trockenen Blättern befreien (wöchentlich)
  • Badezimmer putzen (wöchentlich)
  • Fußböden wischen (wöchentlich)
  • Lampen, Möbel und Ablageflächen abstauben (zweimal monatlich)
  • Fenster putzen (alle 3 Monate)
  • Kühlschrank reinigen (alle 3 Monate)
  • Gefrierfach abtauen (halbjährlich)

Aber auch bedarfsweise Aufgaben solltest Du auf Deine Liste schreiben. Wenn Du zum Beispiel feststellst, dass die Bastelkiste mal wieder überfüllt ist oder die Tapete von irgendjemandem ausgiebig bemalt wurde. Denn nicht immer hast Du die Zeit, umgehend zu handeln. Da ist es doch gut, wenn man sich die Aufgabe vermerkt und zu einem geeigneten Zeitpunkt erledigt.

Belohne Dich für getane Aufräumarbeiten

Es geht um Motivation. Aufräumen ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Oder vielleicht ein Marathon, der aus mehreren Sprints besteht. Egal: Du solltest Dich nach getaner Arbeit regelmäßig belohnen. Denn sonst verlierst Du die Motivation, richtig aufzuräumen. Es wäre doch schade, wenn Du die Grundordnung hergestellt hättest und Du nach einiger Zeit den Elan verlieren würdest. Die Folge wäre, dass Du wieder von ganz vorne beginnen müsstest.

Was auch immer Dich begeistert: ein Stück Kuchen, ein Film, ein Sauna-Besuch. Irgendwelche Kleinigkeiten, die die glücklich machen.

Du hast keine Lust, das Badezimmer zu putzen? – Stelle Dir eine Belohnung in Aussicht. „Wenn das Bad glänzt, dann gönne ich mir eine Stunde Zeit, mich nutzlos von Instagram berieseln zu lassen.“ Oder was auch immer Dir Freude macht.

Simon

Auf meinem Blog findest Du Tipps und Hilfestellungen, um Deinen Haushalt auch im Familienalltag zu organisieren.

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