Wie Du Deine Wäsche effizient trocknen kannst


Wäsche effizient trocknen

Wäsche waschen und trocknen gehört zum Alltag von uns allen. Und gerade weil es eine tägliche Aufgabe im Haushalt ist, macht es doch Sinn, diese Tätigkeiten im Haushalt zu optimieren. Ich habe mich mit dem Thema, Wäsche effizient zu trocknen, beschäftigt und dabei wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt, die ich gerne mit Dir teilen möchte.

Wäsche effizient zu trocknen, bedeutet den Energieverbrauch zu optimieren und die Trockenzeit zu reduzieren. Als allgemeine Regel sollte man beim vorherigen Waschen einen möglichst hohen Schleudergang verwenden und die Wäsche bei hohen Temperaturen und niedriger Luftfeuchtigkeit trocknen lassen.

In diesem Beitrag zeige ich Dir, wie Du sowohl beim Lufttrocknen Deiner Wäsche als auch bei der Verwendung eines Wäschetrockners effizienter wirst. Zudem erfährst Du, was Du beim Wäsche Trocknen beachten solltest. Und ich habe 6 Tipps für Dich, um die perfekten Bedingungen zu schaffen, damit Deine Wäsche sowohl energie- und zeiteffizient als auch schonend getrocknet wird.

Alles, was Du hier liest, basiert auf den Erkenntnissen und Aussagen von Fachleuten. Und ganz nebenbei habe ich natürlich alles von dem, was die Experten sagen, ausprobiert.

Wie bekommt man am schnellsten die Wäsche trocken?

Wäsche effizient trocknen

Nicht bei jedem von uns sind die Bedingungen gleich. Nicht alle haben einen Wäschetrockner oder Wäscheraum. Andere können wiederum einen Garten nutzen, um die Wäsche zu trocknen. Wer seine Wäsche draußen aufhängen möchte, muss auf passendes Wetter hoffen. Und dann ist da noch die Frage, um welche Art von Wäsche es sich handelt. Geht es um robuste Baumwolle oder empfindliche Seide?

Du siehst also: Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf die Frage, wie Du Deine Wäsche effizient trocknen kannst. Aber es gibt eine ganze Menge Tipps und Regeln, die einfach anwendbar sind:

Zunächst einmal kannst Du eine gute Grundlage schaffen, indem Du beim vorherigen Waschgang die Schleuderfunktion möglichst hoch einstellst. Denn dadurch verliert die Wäsche bereits viel Feuchtigkeit. Bevor Du sie in den Trockner gibst oder auf der Wäscheleine aufhängst, solltest Du sie gut ausschütteln.

Wenn Du einen Wäschetrockner verwendest, hole die Wäsche direkt nach dem Trocknen heraus und lege sie zusammen, damit keine Knitterfalten entstehen.

Beim Lufttrocknen sind die wichtigsten Regeln eine niedrige Luftfeuchtigkeit und eine angemessene Temperatur (mindestens 17 Grad Celsius).

Deine Wäsche ist auch ohne Wäschetrockner bei niedriger Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen innerhalb von ca. 2 Stunden trocken, wenn Du sie im Garten in der prallen Sonne auf dem Wäscheständer, der Wäscheleine oder einer Wäschespinne aufhängst. Leider haben wir diese Bedingungen nicht immer. Gerade von Herbst bis Frühling liegen die Temperaturen hierzulande meistens zwischen 5 und 12 Grad Celsius. Und besonders trocken ist es dann ebenfalls nicht.

Deshalb werden wir wohl die meiste Zeit des Jahres unsere Wäsche innerhalb der eigenen vier Wände trocknen müssen. Wäre als Ergänzung zum Wäscheständer vielleicht ein Wäschetrockner hilfreich?

Was spricht gegen einen Wäschetrockner?

Weil nicht jede Kleidung für einen Trockner geeignet ist, kann ein Wäschetrockner keine echte Alternative zum Wäscheständer sein. Aber wer Kinder hat, hat auch eine Menge Wäsche zu waschen. Da ist man doch für jede technische Unterstützung dankbar.

Bevor wir uns einen Trockner zugelegt haben, habe ich lange überlegt, ob das sein muss. Vor allem habe ich an die Umweltverträglichkeit gedacht. Soweit ich kann, verzichte ich deshalb auch darauf, ihn zu benutzen. Trotzdem ist er bei uns regelmäßig im Einsatz und ohne ihn wäre es deutlich schwieriger im Haushalt. Ich stelle Dir jetzt mal die jeweiligen Vorteile für das Lufttrocknen und für den Wäschetrockner vor:

WäscheständerWäschetrockner
Geringerer Energieverbrauch (umweltbewusster)
Geringere Kosten in der Anschaffung und Benutzung
Kleidung wird geschont
Wäsche wird schneller trocken
Wäsche wird in der Regel weicher
Kaum Auswirkungen auf Luftfeuchtigkeit im Haus

Was spricht also ganz konkret gegen einen Wäschetrockner? – Laut CO2-Online verbrauchen die aktuellen Geräte (7 kg Fassungsvermögen) mehr als 150 kWh Strom pro Jahr. Das bedeutet Stromkosten von annähernd 100 Euro pro Jahr. Ein zusätzliches Gegenargument ist, dass die Wäsche im Trockner schneller verschleißt.

Wärmepumpentrockner und Kondenstrockner sind die gängigsten Arten von Wäschetrocknern. Der Kondenstrockner ist sozusagen die Basisversion: Er saugt die Umgebungsluft auf, erwärmt diese und leitet sie in die Trommel. So kann die Feuchtigkeit der Wäsche verdunsten. Der daraus kondensierende Wasserdampf wird in einen Behälter abgeleitet. Der Wärmepumpentrockner funktioniert ebenfalls nach dem Prinzip der Kondensation. Allerdings wird die trockene Luft nicht wieder herausgeblasen, sondern innerhalb des Trockners wiederverwendet. Kondenstrockner sind zwar in der Anschaffung wesentlich günstiger. Aber Wärmepumpentrockner verbrauchen viel weniger Energie und sind somit auch umweltfreundlicher.

Der beste Wärmepumpentrockner unter 700 Euro mit den besten Kundenbewertungen auf Amazon ist übrigens der Samsung DV8GT5220AW/S2. Auch Stiftung Warentest beurteilt den Trockner trotz des vergleichsweise niedrigen Preises mit der Note „gut“.

  • über 80 % 5-Sterne-Bewertungen
  • Energieklasse A+++
  • 8 kg Fassungsvermögen
  • Simple Control mit WiFi und Auto Cycle Link

Wo kann man die Wäsche optimal trocknen?

Der Deutsche Mieterbund bestätigt: Wäsche trocknen in der Wohnung ist legal: Trotzdem wird aber empfohlen, die Wäsche im Trockenraum oder Wäschekeller zu trocknen, falls die Räume vorhanden sind. Wenn Du wenig Platz hast und einen Deiner Zimmer in der Wohnung verwenden musst, dann wähle einen Raum aus, den Du gut durchlüften kannst.

Wenn die Außentemperaturen angemessen sind (also mehr als 18 Grad) und die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch ist, dann solltest Du den Balkon oder Garten nutzen. Dafür kannst Du einen Wäscheständer oder eine Wäschespinne (Amazon-Link) verwenden oder einfach eine Leine zwischen zwei Bäume spannen.

Trockenzeiten durch Lufttrocknen

Um Dir einen Überblick über die Trockenzeiten unter verschiedenen Bedingungen zu verschaffen, habe ich eine Tabelle erstellt, die aus meinen eigenen Erkenntnissen entstanden ist. Bitte beachte, dass die Ergebnisse nicht zu 100 % akkurat und daher eher als Richtwerte zu verstehen sind.

AußentemperaturLuftfeuchtigkeitDauer
> 25°Cniedrigca. 2 Stunden
> 25°Chochca. 4 Stunden
20°C (+/- 4°C)niedrigca. 8 Stunden
20°C (+/- 4°C)hochca. 1-2 Tage
< 0°Cniedrigca. 2 Tage

Temperaturen zwischen 1 und 15 Grad funktionieren einfach nicht. Da kannst Du die Wäsche tagelang aufhängen und sie wird nicht trocken. Bei Temperaturen, in denen das Wasser gefriert, ist wiederum eine Frosttrocknung möglich. Später mehr dazu (Tipp 6).

1. Verwende beim Waschgang eine hohe Schleuderzahl

Wäsche schleudern

Je höher die Schleuderzahl, desto trockener wird die Wäsche. Das klingt erst mal logisch. Allerdings ist eine hohe Umdrehungszahl nicht mit allen Textilien verträglich. Viskose oder Seide müssen allgemein sehr vorsichtig gewaschen werden. Aber auch Polyester und Leinen solltest Du nicht oberhalb von 600 Umdrehungen schleudern.

Normale Baumwolle kannst Du aber – abgesehen von Hemden und Blusen – in der Regel problemlos mit einer Drehzahl von 1400 schleudern. Achte in Zweifelsfällen auf die Etiketten in Deiner Kleidung.

Und was hat das Schleudern für Auswirkungen auf den Energieverbrauch?

„Je nach Modell verbrauchen Waschmaschinen beim Schleudern auf höchster Drehzahl gerade einmal 0,04 Kilowattstunde (kWh). Zum Vergleich: Der gesamte Energieverbrauch für einen 60-Grad-Waschgang beträgt ungefähr 1,9 Kilowattstunden.“

Merkur.de

Das bedeutet: Wenn Du Deine Wäsche lufttrocknest, hast Du durch eine hohe Schleuderzahl in der Waschmaschine einen positiven Effekt auf die anschließende Trockenzeit. Deine Wäsche wird also schneller trocken, während der Energiemehrverbrauch verschwindend gering ist. Außerdem setzt Du so weniger Luftfeuchtigkeit in Deiner Wohnung frei. Und wenn Du einen Trockner verwendest, sparst Du sogar Energie und damit auch Geld. KWH-Preis.de schreibt, dass 1.600 Umdrehungen im Verhältnis zu 900 Umdrehungen eine Energieersparnis von rund einem Viertel verursachen, weil die anschließende Trocknerleistung so stark reduziert wird.

2. Schüttele Deine Kleidung nach dem Waschen gut aus

Zusammengeknüllte Kleidungsstücke brauchen wesentlich mehr Zeit zum Trocknen. Deshalb solltest Du bereits vor dem Waschen darauf achten, die Kleidungsstücke so weit wie möglich zu entfalten. Das gilt vor allem für Socken und für hochgekrempelte Ärmel von Pullovern oder Hemden.

Alles zum Thema Wäsche Waschen und Ordnen erfährst Du in meinem Beitrag Wäsche sinnvoll sortieren – Die ultimative Anleitung.

Wenn Du die feuchte Wäsche gut ausschüttelst, hat das mehrere positive Effekte:

  • Durch das Wedeln durch die Luft gibt die Kleidung schneller Feuchtigkeit ab.
  • Je breiter und und faltenfreier das Kleidungsstück auf den Wäscheständer gehängt oder in den Trockner gegeben wird, desto mehr „Angriffsfläche“ hat es für den Trockenvorgang.
  • Je faltenfreier die Wäsche bereits beim Trocknen ist, desto unaufwändiger ist das Bügeln.

Bonus-Tipp: Fülle den Trockner vollständig! Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz erklärt, dass der Trockner möglichst voll beladen werden sollte, um den Energiebedarf zu reduzieren. Doch Vorsicht: Zu vollgestopft sollte er dann doch nicht sein, weil die Trockenzeit sich dann extrem herauszögert. Und genau das wollen wir ja vermeiden. Achte im Zweifel auf die Herstellerangaben.

3. Wähle die richtige Trocknerfunktion

Es geht Dir darum, Deine Wäsche energieeffizient, schonend und vor allem schnell zu trocknen: Dann solltest Du Dich zumindest mal mit den verschiedenen Programmen des Gerätes auseinandersetzen.

Wäsche effizient trocknen

Wir haben zu Hause den AEG 8000 Lavatherm Wärmepumpentrockner (übrigens super zufrieden – Amazon-Link findest Du hier). Auf diesem Bild siehst Du die Trocknerprogramme. Diese unterscheiden sich teilweise von Gerät zu Gerät. Ich möchte Dir aber die wichtigsten davon einmal vorstellen.

  • Baumwolle läuft bei uns meistens, ganz einfach weil die meisten Kleidungsstücke, für die wir den Trockner verwenden, aus Baumwolle bestehen.
  • Bei vielen Trocknern gibt es eine Automatik-Funktion. Das ist die perfekte Einstellung für effizientes Trocknen, weil das Gerät erkennt, wann der gewünschte Trockengrad erreicht ist. Wenn Dein Trockner auf Automatik läuft, kannst Du auch weniger Wäsche einführen. Er wird dann wesentlich schneller fertig sein.
  • Um Strom zu sparen, drückst Du die ECO-Funktion. Dann dauert es aber etwas länger.
  • Extra kurz oder Schnell trocknen bedeutet, dass der Trockner mit höheren Temperaturen arbeitet. Der Energieverbrauch steigt, aber die Trockenzeit sinkt.
  • Mit der Zeitauswahl definierst Du die Trockendauer. Dein Trockner wird also auch dann nach Ablauf der Zeit das Programm als beendet erklären, wenn die Wäsche möglicherweise noch nicht zu 100 % trocken ist.

Was Du bei der Nutzung eines Trockners beachten solltest

Hier noch ein kleiner Überblick bei der Verwendung eines Trockners:

  • Generelle Regel: Alles, was bei 60 Grad gewaschen werden kann, darf normalerweise in den Trockner. Beachte im Zweifel die Etiketten der Textilien. Bei empfindlichen Teilen und Lieblingsstücken würde ich eher dem Wäscheständer den Vorzug geben.
  • Baumwolle und Leinen läuft immer etwas ein. Kaufe Baumwollsachen, die Du in den Trockner wirfst deshalb lieber eine Nummer größer.
  • Seide und synthetische Wäsche sind nicht geeignet. Genau so wie Socken mit Anti-Rutsch-Noppen und T-Shirts mit Aufdrucken, weil der Kunststoff schmelzen kann.
  • Trockne Wolle nur mit Wolltrockenprogramm und wenn es ausdrücklich auf dem Etikett steht.
  • Trockne Jeans-Klamotten wegen der Metallknöpfe auf links.
  • Hole die getrocknete Kleidung unmittelbar nach Programm-Ende heraus, um Falten zu vermeiden.
  • Säubere das Flusensieb nach jedem Trockengang, damit die Luftzirkulation und damit Leistung nicht abnimmt.

4. Gib der Wäsche Platz zum Auslüften

Wäsche effizient trocknen

Wenn Du Deine Textilien auf dem Wäscheständer teilweise überlappen lässt oder sogar zusammenstauchst, dann wird sich die Trockenzeit deutlich erhöhen und die Ergebnisse werden unregelmäßig werden. Teile der Wäsche, die Platz hatten, sind dann trocken, während andere noch klitschnass sind.

Die Wäsche trocknet natürlich schneller, wenn sie viel Platz zum Atmen hat. Je weiter die Textilien auseinander aufgehängt werden, desto kürzer die Trockenzeit. Nach ein paar Stunden wirst Du feststellen, dass die Oberseite der aufgehängten Wäschestücke bereits trockener ist als die Unterseite. Einfach mal zwischendurch wenden! Dann geht’s noch schneller.

5. Reduziere die Luftfeuchtigkeit

Schimmel Wäsche trocknen

In einem Korb nasser Wäsche stecken etwa zwei Liter Wasser (Welt-Online). Während die Wäsche trocknet, wird sich deshalb die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Denn irgendwohin muss das Wasser ja verschwinden. Und je höher die Luftfeuchtigkeit, desto weniger Wasser nimmt die Luft zusätzlich auf.

Deshalb ist es ganz logisch, dass in kleinen Räumen mit wenig Luftzirkulation die Wäsche sehr schlecht trocknet. Und es gibt noch mehr Probleme:

„In der Wohnung steigt dann die Luftfeuchtigkeit um durchschnittlich 30 Prozent an. Wer nicht aufpasst, sieht die Folgen schnell an den Wänden. Plötzlich kriechen hinter den Möbeln und in den Ecken schwarze Flecken hervor. Klarer Fall: Es ist Schimmel.“

OP-Online

Wenn Du also Deine Wäsche in der Wohnung lufttrocknen lässt, solltest Du zwischendurch immer mal wieder stoßlüften (Heizung vorher abstellen), damit die Luftfeuchtigkeit reduziert wird. Bei höheren Außentemperaturen kannst Du auch das Fenster durchgehend geöffnet lassen und den Wäscheständer ans Fenster stellen.

Das Problem mit der Luftfeuchtigkeit besteht nicht nur, wenn Du die Wäsche im Haus trocknest. Immerhin beträgt die Luftfeuchtigkeit in Deutschland im Herbst und Winter 80 bis 90 %. So viel Wasser wird die Außenluft dann auch nicht von Deiner Wäsche aufnehmen.

Wenn Du die Luftfeuchtigkeit in und außerhalb Deiner Wohnung immer im Blick behalten willst, brauchst Du einen Hygrometer (Amazon-Link).

6. Wäsche trocknet am besten bei hohen Temperaturen, oder?

Wäsche effizient trocknen

Neben der Luftfeuchtigkeit ist natürlich die Temperatur der Haupteinflussfaktor, um die Wäsche effizient zu trocknen. Grundsätzlich gilt: Je höher die Temperatur, desto schneller trocknet die Wäsche.

„Je höher die Temperatur der Umgebungsluft ist, desto größer ist auch ihre Energie, die der nassen Wäsche hinzugefügt werden kann, wodurch letztere in der Folge umso schneller trocknet. Mit Windunterstützung wird der Verdunstungsvorgang noch zusätzlich beschleunigt.“

Deutscher Wetterdienst

Es gibt aber eine Ausnahme von dieser Regel. Und die wird durch die sogenannte Sublimation verursacht: Bei Minusgraden gefriert die nasse Wäsche und geht direkt in Wasserdampf über. Das funktioniert tatsächlich, auch weil die Luftfeuchtigkeit bei Minusgraden sehr gering ist, so dass das Wasser den Klamotten schneller entzogen wird. Ich habe es im Winter ausprobiert.

Man darf nur nicht den Fehler machen und die Wäsche zwischendurch hereinholen. Denn so wird aus Eis wieder flüssiges Wasser und dann dauert es umso länger. Und wenn es ganz schlecht läuft, dann fängt die Wäsche noch an, unangenehm zu riechen, weil sie zu lange feucht war. Aus dem gleichen Grund solltest Du die Wäsche übrigens so schnell wie möglich aus der Waschmaschine und auf den Ständer oder in den Trockner geben.

Zusammengefasst kannst Du die Wäsche im Sommer bei hohen Temperaturen und im Winter bei Minusgraden prima auf dem Balkon oder im Garten trocknen. Bei normaler Temperatur und Luftfeuchtigkeit, trockne ich aber immer im Haus bei regelmäßigem Stoßlüften.

Bonus-Tipp: Deine Wäsche solltest Du nicht auf der Heizung trocknen: Klar, es ist verlockend, weil die hohen Temperaturen direkt an der Heizung die Trockenzeit erheblich reduzieren. Doch das Trocknen auf der Heizung hat deutliche Nachteile: Denn einerseits steigt die Luftfeuchtigkeit sehr schnell an, was wiederum Schimmel an den Wänden verursachen kann. Und andererseits entsteht Brandgefahr. Denn sobald die Wäsche trocken ist, kann sie sich im Extremfall auf der Heizung entzünden.

Simon

Auf meinem Blog findest Du Tipps und Hilfestellungen, um Deinen Haushalt auch im Familienalltag zu organisieren.

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